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Eine Chronologie des Engagements der Armen Schulschwestern
von Unserer Lieben Frau als Nicht-staatliche Organisation (NGO)
bei den Vereinten Nationen:
1977
Generalkapitel: Eine Angliederung der Schulschwesternan die UNO wurde zum ersten Mal zur Sprache gebracht.
1990-92
Vorkapitel: Von den 4 Hauptgebieten der Kongregation wurde zu diesem Zweck ein Komitee gebildet.
1992
Generalkapitel: Einstimmiger Beschluss zur Angliederung der Schulschwestern an das Büro für öffentliche Information der UNO (UN Department of Public Information - DPI) als Nicht-staatliche Organisation. Das Kapitel beauftragte den Generalrat, diesen Beschluss durchzuführen. Der Generalrat übertrug diese Aufgabe an Schwester Henrita Frost (Mitarbeiterin im Generalat). Sie arbeitete mit dem Informations-Center der UNO in Rom zusammen, und nach Beendigung der Schreibarbeit legte sie Mitte 1993 die Bewerbung vor.
1993
Das Büro für Öffentliche Information der UNO gewährte den Schulschwestern die Akkreditierung als Nicht-staatliche Organisation bei dem Büro für Öffentliche Information. Das DPI erwartet von den Nicht-staatlichen Organisationen, dass sie die Informationen der UNO, ihre Themen, bevorstehenden Veranstaltungen, Dokumentationen und Veröffentlichungen den Mitgliedern ihrer Organisation bekannt machen, aber auch Kollegen, Studierenden und anderen Leuten. Das geschieht durch Nachrichten, Darbietungen, Programme, Kurse, Videos und andere persönliche Kontakte.
1994
Schulschwestern von Nordamerika begannen, an den jährlichen, im September stattfindenden DPI/NGO-Konferenzen teilzunehmen.
1995
Weltgipfel für Soziale Entwicklung - Kopenhagen: 3 Schulschwestern (aus Österreich, Deutschland und USA) nahmen teil.
1995
Vierte Welt-Frauenkonferenz - Peking: 5 Schulschwestern (von Guam, Japan, USA) nahmen teil.
1996
UNO-Konferenz Habitat II - Istanbul: 3 Schulschwestern (von Kanada, USA) nahmen teil.
1997
Schwester Ethel Howley wurde als NGO-Vertreterin für 4 weitere Jahre ernannt.
1997
Der Wirtschafts- und Sozialrat (Economic & Social Council - ECOSOC) ist eins der sechs Organe der UNO und zuständig für dessen humanitäres Werk. Die Schulschwestern bewarben sich um den beratenden Status bei ECOSOC.
1998
Buenos Aires: Eine Schulschwester nahm mit den Franciscans International an dem Vorbereitenden Treffen für Umweltschutz in Buenos Aires teil. Wir waren damals noch nicht mit ECOSOC assoziiert.
1998
ECOSOC gewährte den Schulschwestern beratenden Status. Dieser eröffnet den Eintritt zu Konferenzen und Dienststellen der UNO und die Möglichkeit, schriftliche und mündliche Erklärungen abzugeben in Kommissionen und Komitees, die mit ECOSOC verbunden sind.
1998
SNACC (Shalom North America Coordinating Committee) hielt das jährliche Treffen bei der UNO und im Mutterhaus Wilton.
1999
Zusätzliche Vertreterinnen: Mehr Schulschwestern erhielten UN-Ausweise und können nun die Kongregation bei ECOSOC - Veranstaltungen vertreten: 4 weitere für NY, 2 für Genf, 2 für Wien.
1999
Eine Schulschwester referierte erstmals bei dem jeden Donnerstag stattfindenden DPI - Informations-Treffen. Zum Jahresbericht der UNICEF über die Situation der Kinder in aller Welt sprachen ein leitender Berater für Erziehung und Bildung bei UNICEF, der Botschafter von Uganda bei der UNO und Schwester Ethel (Sie informierte über den Beitrag der Schulschwestern zu Erziehung und Bildung in vielen Ländern der Welt.)
1999
Friedensappell von Den Haag - Den Haag, Niederlande: 3 Schulschwestern (von Kanada, Deutschland, USA) nahmen teil.
2000
UNO Genf: Unsere Internationale SHALOM-Koordinatorin und die NGO-Vertreterin nehmen an der Menschenrechts-Kommission teil und knüpfen Beziehungen zu NGOs in Genf, besonders den Franciscans International.
2000
Genf: Franciscans International finanzierten ein Seminar über Menschenrechte für ihre deutschsprachigen Mitglieder und luden Schulschwestern zur Teilnahme ein.
2001
Sondersitzung der UNO zum Thema Kinder: High-School-Schülerinnen von zwei Schulschwestern-Schulen nahmen an den Vorbereitungs-Treffen teil; ein Mädchen gab den Delegierten der Regierungen eine Erklärung der Arbeitsgruppe Mädchen ab. (Sie konnte das tun, weil die Schulschwestern mit ECOSOC assoziiert sind und sie selbst eine Delegierte der Schulschwestern war.)
2001
Die Spiritualität unserer Sendung als Schulschwestern bei den Vereinten Nationen: 25 Schulschwestern (davon je eine Vertreterin aus Brasilien und Österreich, Missionarinnen von Kenia und Nepal) und eine weltliche Kollegin erlebten 3 Tage bei der UNO, wo sie die Diskussionen von UNO-Mitgliedern über Themen der globalen Agenda hörten. Anschließend hielten sie im Mutterhaus Wilton 3 Tage lang theologische Reflexion.
2001
Welt-Konferenz gegen Rassismus, Rassen-Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz - Durban, Südafrika: 3 Schulschwestern (von Kenia , USA) nahmen teil.
2001
Schwester Ann Scholz wurde für 4 Jahre zur UN-NGO-Vertreterin der Schulschwestern ernannt, rechtsgültig ab 24. Oktober 2002.
2001
Nairobi: Schwestern vom Distrikt Afrika beteiligten sich an Vorbereitungs-Treffen für den Rückblick auf Istanbul nach 5 Jahren. (UNO-Konferenz über menschenwürdigen Wohnraum/Siedlungen, Habitat II oder Istanbul +5)
2002
Internationale Konferenz über die Finanzierung von Entwicklung und Fortschritt Monterey, Mexiko: 1 Schulschwester (von USA) nahm teil.
2002
Internationales SHALOM-Treffen - wird 3 Tage bei der UNO sein, danach 3 Tage theologische Reflexion im Mutterhaus Wilton.
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