Provinz Österreich

"Alle Werke Gottes gehen langsam und leidvoll vor sich, dann aber stehen sie desto fester und blühen umso herrlicher auf."

Alle Schulschwestern kennen den berühmten Ausspruch unserer Mutter Theresia, wenige wissen, dass dieser Satz in einem Brief steht, den sie nach Freistadt in Oberösterreich geschrieben hat. Tatsächlich war es eine lange und schmerzliche Gründungsgeschichte, bis die Schulschwestern in dem kleinen Städtchen nahe der tschechischen Grenze 1853 ihren Dienst beginnen konnten.

Das Werk Gottes ist wunderbar aufgeblüht - seit 150 Jahren wirken Schulschwestern im Gebiet des heutigen Österreich. Nach einer Gründung in Tirol sandte Mutter Theresia ihre Schwestern 1860 in die damalige Kaiserstadt Wien – an den Ort, an dem ihr geliebter Vater Job gewirkt hat und gestorben ist.

In Wien ist heute auch die größte Niederlassung unserer Provinz. In diesem und in fünf weiteren Häusern leben derzeit insgesamt 55 Schulschwestern. Die österreichische Provinz war nie besonders groß.
Im Zweiten Weltkrieg mussten viele Filialen geschlossen werden und in den letzten Jahren ist die Zahl der Mitglieder kontinuierlich zurückgegangen.

Im Vertrauen auf die Hilfe von Mutter Theresia und Vater Job tun wir
unseren Dienst und wissen: Alle Werke Gottes gehen langsam und leidvoll, dann aber stehen sie desto fester und blühen umso herrlicher auf.